Mac OSX Server – Glossar für Netzwerk Administratoren
Folgend haben wir ein kleines Web-Glossar gelistet welches die gänggsten Begriffe rund um einen Server erklären. Der Mac OSX Server ist in der heuten Form etwas schmaler und kann für knapp 40 Euro im App Store heruntergeladen und installiert werden.
Der OSX Lion Server beinhaltet alle notwendigen Features die ein moderner Server benötigt.
- Dokumenten Sever (Auch Fileserver genannt)
- Profil Management
- WebServer (Apache)
- MailServer
Mit dem OSX Lion Server lassen sich alle wichtigen Funktionen im Netzwerk Verteilen oder Abrufen. Eine Remote Controll für das Verteilen von Software auf mehrere Mac ist nicht enthalten.
Glossar
Administrator Ein Benutzer mit Verwaltungsrechten für einen Server oder eine Ver- zeichnis-Domain.
Administratoren sind grundsätzlich Mitglieder der vordefinierten „admin“-Gruppe.
Administrator-Computer Ein Mac OS X Computer, auf dem die Server-Verwaltungs- programme von der Mac OS X Server Admin CD installiert wurden.
AFP (Apple Filing Protocol) Ein vom Apple File-Server auf Macintosh kompatiblen Computern zur Freigabe von Dateien und Netzwerkdiensten verwendetes Client/ Server-Protokoll. AFP verwendet TCP/IP und andere Protokolle für die Kommunikation zwischen Computern in einem Netzwerk.
Anwendungsserver Software, die die Ausführung und Verwaltung anderer Pro- gramme, meist Web-Programme, ermöglicht, auf die über einen Web-Browser zugegrif- fen wird. Diese Programme befinden sich auf demselben Computer, auf dem auch der Anwendungsserver ausgeführt wird.
Apache Ein Open-Source-HTTP-Server, der in Mac OS X Server integriert ist. Ausführ- liche Informationen zu Apache finden Sie im Internet unter: www.apache.org.
Arbeitsgruppe Eine Gruppe von Benutzern, für die Sie Einstellungen und Zugriffs- rechte definieren. Alle Einstellungen, die Sie für eine Gruppe definieren, werden in deren Gruppen-Account gespeichert.
Autorisierung Das Verfahren, mit dem ein Server festlegt, ob ein Benutzer Zugriff auf eine bestimmte Ressource erhält und welche Berechtigungsebenen dem Benutzer zugewiesen werden. In der Regel erfolgt die Autorisierung erst, nachdem durch die Identifikationsüberprüfung die Identität des Benutzers bestätigt wurde. So erteilt bei- spielsweise der File-Server einem Benutzer, dessen Identifikationsüberprüfung erfolg- reich abgeschlossen wurde, alle Zugriffsrechte für dessen Ordner und Dateien.
Benutzername Der Langname eines Benutzers, manchmal als „realer“ Name des Benutzers bezeichnet. Vgl. Kurzname
BIND (Berkeley Internet Name Domain) Im Lieferumfang von Mac OS X Server enthal- tenes Programm zur Implementierung von DNS. Das Programm wird auch als Name- Server bezeichnet. Das tatsächlich ausgeführte Programm heißt „named“.
Boot-ROM Von einem Computer in der Anfangsphase des Systemstarts verwendete elementare Anweisungen.
BSD (Berkeley System Distribution) UNIX Version, auf der die Mac OS X Software
CGI (Common Gateway Interface) Ein Skript oder Programm, das dynamische Funktio- nen zu einer Web-Site hinzufügt. Ein CGI sendet Informationen zwischen Ihrer Web-Site und einem Programm, das einen Dienst für Ihre Site bereitstellt, hin und her. Wenn ein Benutzer beispielsweise ein Formular auf Ihrer Web-Site ausfüllt, kann ein CGI die Meldung an ein Programm senden, das die Daten verarbeitet und dem Benutzer eine Antwort sendet.
Computer-Account Eine Liste von Computern, für die dieselben Einstellungen gelten und die denselben Benutzern und Gruppen zur Verfügung stehen.
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) Ein Protokoll für die Verteilung von IP-Adressen an Client-Computer. Bei jedem Starten eines Client-Computers sucht das Protokoll nach einem DHCP-Server und fordert eine IP-Adresse von diesem Server an. Der DHCP-Server sucht nach einer verfügbaren IP-Adresse und sendet sie zusammen mit einer Lease-Dauer – der Zeitspanne, während der der Client-Computer die Adresse nutzen darf – an den Client-Computer.
DNS (Domain Name System) Eine verteilte Datenbank, die IP-Adressen Domain- Namen zuordnet. Auf einem DNS-Server, auch als Name-Server bekannt, wird eine Liste von Namen und zugehörigen IP-Adressen geführt.
DSL (Digital Subscriber Line) Eine Technologie, die über die Telefonleitung einen Internet-Zugang mit hoher Bandbreite für die Datenübertragung bereitstellt.
Eigentümer Die Person, die eine Datei bzw. einen Ordner erstellt hat und daher ande- ren Benutzern Zugriffsrechte zuweisen kann. Der Eigentümer eines Objekts hat auto- matisch Lese-/Schreibzugriff für dieses Objekt. Ein Eigentümer hat auch die Möglich- keit, das Eigentum an einem Objekt auf einen anderen Benutzer zu übertragen.
Einfacher Finder Eine Benutzerumgebung mit Fenstern und großen Symbolen, die unerfahrenen Benutzern eine leicht zu handhabende Oberfläche zur Verfügung stellt. Aktivierte Volumes oder Medien, auf die Benutzer Zugriff haben, werden in Fenstern statt auf dem Standardschreibtisch angezeigt.
Einstellungs-Cache Ein Speicherort für Computereinstellungen und Einstellungen für Gruppen, die diesem Computer zugeordnet sind. Gespeicherte Einstellungen helfen Ihnen lokale Benutzer-Accounts auf Mobilcomputern zu verwalten.
Export Der bei NFS (Network File System) verwendete Begriff für die gemeinsame Nutzung.
Filter Eine „Prüfmethode” zur Steuerung des Zugriffs auf Ihren Server. Ein Filter umfasst eine IP-Adresse und eine Teilnetzmaske sowie in manchen Fällen eine Port-Nummer und einen Zugriffstyp. IP-Adresse und
Teilnetzmaske legen zusammen den IP-Adress- bereich fest, für den der Filter gelten soll.
Firewall Software, die die auf Ihrem Server ausgeführten Netzwerkprogramme schützt. Der in der Mac OS X Server-Software enthaltene IP Firewall-Dienst überprüft einge- hende IP-Pakete und weist sie zurück oder akzeptiert sie anhand der von Ihnen erstellten Filter.
FireWire Eine Hardwaretechnologie für das Austauschen von Daten mithilfe von Peripheriegeräten, die durch den IEEE-Standard 1394 definiert sind.
FTP (File Transfer Protocol) Ein Protokoll, das Computern das Übertragen von Dateien über ein Netzwerk ermöglicht. FTP-Clients mit einem beliebigen Betriebssystem, das FTP unterstützt, können in Abhängigkeit von den jeweiligen Zugriffsrechten eine Verbindung zu Ihrem File Server herstellen und Dateien laden. Die meisten Internet- Browser und eine Reihe von Freeware-Programmen können für den Zugriff auf einen FTP-Server genutzt werden.
Gastbenutzer Ein Benutzer, der sich ohne Benutzername oder Kennwort bei Ihrem Server anmelden kann.
Gastcomputer Ein unbekannter Computer, der nicht in einem Computer-Account auf Ihrem Server enthalten ist.
Gruppe Ein Benutzerkollektiv mit ähnlichen Anforderungen. Die Unterteilung in Gruppen vereinfacht die
Verwaltung gemeinsamer Ressourcen.
Gruppenverzeichnis Ein Verzeichnis zum Verwalten von Dokumenten und Program- men, die für die Gruppenmitglieder von besonderem Interesse sind sowie zum Weiter- leiten von Informationen zwischen Gruppenmitgliedern.
HTML (Hypertext Markup Language) Die Gruppe von Symbolen oder Codes, die in eine Datei eingefügt werden, damit diese auf einer Browser-Seite im World Wide Web angezeigt werden kann. Dieser Code weist den Web-Browser an, wie die Wörter und Bilder einer Web-Seite dem Benutzer angezeigt werden sollen.
HTTP (Hypertext Transfer Protocol) Das Client/Server-Protokoll für das World Wide Web. Über das HTTP-Protokoll kann ein Web-Browser auf einen Web-Server zugreifen und in HTML erstellte„Hypermedia“-Dokumente anfordern.
IANA (Internet Assigned Numbers Authority) Eine Organisation, die für das Zuweisen von IP-Adressen und Protokollparametern und das Verwalten von Domain-Namen zuständig ist.
Identifikationsüberprüfung Der Prozess, bei dem die Identität des Benutzers verifi- ziert wird (meist durch Prüfung eines Benutzernamens und eines Kennworts). In der Regel erfolgt zuerst die Identifikationsüberprüfung, bevor in einem separaten Autorisie- rungsprozess die Zugriffsrechte eines Benutzers für eine bestimmte Ressource fest- gelegt werden. So erteilt beispielsweise der File-Server einem Benutzer, dessen Identifikationsüberprüfung erfolgreich abgeschlossen wurde, alle Zugriffsrechte für dessen Ordner und Dateien.
IGMP (Internet Group Management Protocol) Ein von Hosts und Routern zum Senden von Paketen an Hosts, die teilnehmen wollen, verwendetes Internet-Protokoll. Der gesamte Prozess wird als Multicasting bezeichnet. QuickTime Streaming Server (QTSS) verwendet ebenso Multicast-Adressierung wie Service Location Protocol (SLP).
Image-Datei Eine Datei, die nach dem Öffnen (mit dem Programm „Disk Copy“) ein Symbol auf einem Mac OS Schreibtisch erstellt, das wie ein Volume aussieht und sich auch so verhält. Mit NetBoot können Client-Computer von einer Server-basierten Image-Datei aus, die Systemsoftware enthält, über das Netzwerk gestartet werden.
IMAP (Internet Message Access Protocol) Ein E-Mail-Protokoll für Client-Server, das Benutzern die Möglichkeit eröffnet, ihre Mail auf dem Mail-Server zu speichern, statt sie auf den lokalen Rechner zu laden. E-Mails bleiben auf dem Server erhalten, bis der Benutzer sie löscht.
Internet-Anbieter Ein Unternehmen,dasInternet-Zugriffverkauftundhäufigauch Web-Hosting als Dienstleistung für E-Commerce Programme und Mail-Server anbietet.
IP (Internet Protocol) Auch unter der Abkürzung IPv4 bekannt. Eine bei Transmission Control Protocol (TCP) zum Senden von Daten zwischen Computern über ein lokales Netzwerk oder das Internet verwendete Methode. IP stellt Datenpakete zu, während TCP Datenpakete verwaltet.
IP-Adresse Eine eindeutige numerische Adresse zur Identifizierung eines Computers im Internet.
IP-Teilnetzwerk Teil eines IP-Netzwerks. Dabei kann es sich um ein physisch unab- hängiges Netzwerksegment handeln, das sich eine Netzwerkadresse mit anderen Teilen des Netzwerks teilt. Wird durch eine Teilnetzwerknummer gekennzeichnet.
JBoss Ein mit sämtlichen Funktionen ausgestatteter Java Anwendungsserver, der J2EE Programme (Java 2 Enterprise Edition) unterstützt.
Jeder Jeder Benutzer, der sich bei einem File Server anmelden kann: ein registrierter Benutzer oder Gast, ein anonymer FTP-Benutzer oder ein Besucher einer Web-Site.
Junk-Mail Unerwünschte Mail, Spam.
Kerberos Ein sicheres System zur Netzwerkidentifikationsüberprüfung. Kerberos arbei- tet mit Tickets, die für einen bestimmten Benutzer, Server und Zeitpunkt vergeben werden. Sobald ein Benutzer identifiziert ist, kann er auf weitere Dienste zugreifen und muss dabei für Dienste, die für die Verwendung von Kerberos konfiguriert wurden, nicht erneut ein Kennwort eingeben. (In diesem Fall wird dann von einer Gesamt- Authentifizierung gesprochen.) Mac OS X Server verwendet Kerberos v5.
Kurzname Ein abgekürzter Name für einen Benutzer. Der Kurzname wird von Mac OS X für Privatordner, Identifikationsüberprüfung und E-Mail-Adresse verwendet.
LAN (Local Area Network) Ein lokales Netzwerk innerhalb einer Einrichtung; Gegen- stück zum Weitverkehrsnetzwerk (Wide Area Network, WAN), über das geografisch voneinander getrennte Einrichtungen miteinander verbunden werden.
Langname Vgl.Benutzername.
Lastenverteilung Der Prozess des Verteilens der Netzwerkdienst-Anforderungen von Client-Computern auf mehrere Server zur Leistungsoptimierung durch volle Nutzung der Kapazität aller verfügbaren Server.
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) Ein Standard-Client-Server-Protokoll für den Zugriff auf eine
Verzeichnis-Domain.
Lease-Dauer Eine begrenzte Zeitspanne, während der zugewiesene IP-Adressen gültig sind. Durch das Verwenden einer kurzen Lease-Dauer kann DHCP IP-Adressen in Netz- werken zuweisen, in denen mehr Computer als verfügbare IP-Adressen existieren.
Lokale Domain Eine Verzeichnis-Domain, auf die nur von dem Computer aus zuge- griffen werden kann, auf dem sie sich befindet.
Lokaler Privatordner Der Privatordner befindet sich auf der Festplatte des Computers, bei dem ein Benutzer angemeldet ist. Auf den Privatordner kann nur zugegriffen werden, wenn sich der Benutzer direkt bei dem Computer anmeldet, auf dem der Privatordner physisch gespeichert ist, es sei denn, die Anmeldung am Computer erfolgt mit SSH.
LPR (Line Printer Remote) Ein Standardprotokoll zum Drucken über TCP/IP.
Mail-Host Der Computer, der Ihren Mail-Dienst bereitstellt.
MTA (Mail Transfer Agent) Ein Mail-Server, der abgehende Mail sendet, eingehende Mail für lokale Empfänger empfängt und eingehende Mail für nicht-lokale Empfänger an andere MTAs weiterleitet.
Multihoming Die Fähigkeit, mehrere Netzwerkverbindungen zu unterstützen. Wenn mehr als eine Verbindung verfügbar ist, wählt Mac OS X auf der Basis der in den Systemeinstellungen „Netzwerk“ angegebenen Reihenfolge die beste Verbindung aus.
MySQL Eine relationale Open-Source-Datenbank für die Verwaltung von Web-Servern.
Name-Server Vgl.DNS(DomainNameSystem).
NAT (Network Address Translation) Eine Methode zum Verbinden mehrere Computer mit dem Internet (oder jedem beliebigen anderen IP-Netzwerk) über eine IP-Adresse. NAT konvertiert die IP-Adressen, die Sie den Computern in Ihrem privaten, internen Netzwerk zuweisen, in eine verbindliche IP-Adresse für die Internet-Kommunikation.
NetBoot Server Ein Mac OS X Server, auf dem NetBoot Software installiert wurde, und der so konfiguriert wurde, dass Clients anhand von Image-Dateien auf dem Server gestartet werden können.
NetInfo Eines der Apple Protokolle für den Zugriff auf eine Verzeichnis-Domain.
Network File System (NFS) Ein Client-Server-Protokoll, das TCP/IP verwendet, damit die Benutzer auch von entfernten Standorten so auf Dateien zugreifen können, als würden sich diese auf ihren lokalen Systemen befinden. NFS exportiert freigege- bene Volumes anhand der IP-Adresse, nicht anhand von Benutzername und Kenn- wort, auf Computer.
Netzwerk-Installation Der Prozess des Installierens von Systemen und Software auf Mac OS X Client-Computern über das Netzwerk. Die Softwareinstallation kann unter Aufsicht eines Administrators oder völlig ohne Benutzereingriff stattfinden.
Netzwerkvolume Ein Ordner, eine Festplatte (oder Festplattenpartition) oder CD, auf die über das Netzwerk zugegriffen werden kann. Ein Netzwerkvolume ist der Zugriffs- punkt auf der obersten Ebene einer Gruppe von Netzwerkobjekten. Netzwerkvolumes können über AFP, Windows SMB, NFS (einen „Export“) oder FTP-Protokolle freigegeben werden.
Open Directory Die Apple Verzeichnisdienst-Architektur, über die von Verzeichnis- Domains, die LDAP-, NetInfo oder Active Directory-Protokolle, BSD-Konfigurationsda- teien und Netzwerkdienste verwenden, auf Berechtigungsinformationen zu Benutzern und Netzwerkressourcen zugegriffen werden kann.
PHP (PHP:Hypertext Preprocessor) Eine in HTML eingebettete Skript-Sprache, die zum Erstellen dynamischer Web-Seiten verwendet wird.
POP (Post Office Protocol) Ein Protokoll für den Empfang eingehender Mail. Wenn ein Benutzer POP-Mail abgerufen hat, wird sie auf dem Computer des Benutzers gespeichert und normalerweise automatisch vom Mail-Server gelöscht.
Primärgruppe DieStandardgruppeeinesBenutzers.DasDateisystemverwendetdieID der Primärgruppe, wenn ein Benutzer auf eine Datei zugreift, deren Eigentümer er nicht ist.
Primärgruppen-ID Eine Nummer, durch die eine Primärgruppe eindeutig identifiziert wird.
Privatordner Ein Ordner zur persönlichen Verwendung. Bei Mac OS X wird der Privat- ordner beispielsweise auch zum Speichern von Systemeinstellungen und verwalteten Benutzereinstellungen für Mac OS X Benutzer verwendet. Wird hier häufig synonym zu „Privatverzeichnis“ verwendet.
QTSS (QuickTime Streaming Server) Eine Technologie, die es Ihnen ermöglicht, Medien via Internet in Echtzeit bereitzustellen.
RAID (Redundant Array of Independent Disks) Eine Technologie, die mit einem Fest- platten-Array arbeitet, der zur Erhöhung der Ein- oder Ausgabeleistung und/oder als Ausfallsicherung dient, indem die Daten auf redundanten Festplatten gespiegelt werden. Die Benutzer können auf das RAID-System wie auf eine einzelne Festplatte zugreifen, die ggf. in mehrere Partitionen unterteilt sein kann.
Realm Vgl.WebDAV-Bereich.
Rendezvous Ein von Apple entwickeltes Protokoll zur automatischen Erkennung von Computern, Geräten und Diensten in IP-Netzwerken. Dieses empfohlene Internet-Stan- dardprotokoll wird manchmal auch als„ZeroConf“ oder„multicast DNS“ bezeichnet. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.apple.com oder unter www.zeroconf.org.
Schatten-Image Eine für reguläre System- und Programmsoftware nicht erkennbare Datei, die von NetBoot zum Schreiben systembezogener Informationen verwendet wird, während ein Client-Computer von einem Server-basierten System-Image aus ausgeführt wird.
Secure Socket Layer (SSL) Ein Internet-Protokoll, das das Senden verschlüsselter authentifizierter Informationen über das Internet ermöglicht.
SMB (Server Message Block) Ein Protokoll, das Client-Computern den Zugriff auf Dateien und Netzwerkdienste ermöglicht. Es kann über TCP/IP, das Internet und andere Netzwerkprotokolle genutzt werden. Die Windows Server verwenden SMB zur Bereitstellung des Zugriffs auf Server, Drucker und andere Netzwerkressourcen.
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) Ein Protokoll zum Senden und Übertragen von E-Mails. Da es nur in begrenztem Umfang eingehende Meldungen in eine Warteliste stellen kann, wird SMTP normalerweise nur zum Senden von Mail verwendet, während POP oder IMAP beim Empfangen von E-Mail zum Einsatz kommen.
SNMP (Simple Network Management Protocol) Eine Gruppe von Standardproto- kollen zur Verwaltung und Überwachung plattformübergreifender Netzwerkgeräte.
Statische IP-Adresse Eine IP-Adresse, die einem Computer oder Gerät einmal zugeord- net und nicht mehr geändert wird.
Suchpfad Eine Liste von Verzeichnis-Domains, die von einem Mac OS X Computer, der Konfigurationsinformationen benötigt, durchsucht werden. Auch die Reihenfolge, in der Domains durchsucht werden. Wird manchmal als Suchrichtlinie bezeichnet.
Suchrichtlinie Vgl.Suchpfad.
Systemlose Clients Computer, auf deren lokalen Festplatten keine Betriebssysteme installiert sind. Systemlose Computer können von Image-Dateien auf dem NetBoot- Server aus gestartet werden.
TCP (Transmission Control Protocol) Eine Methode, die zusammen mit dem Internet Protokoll (IP) zum Senden von Daten in Form von Meldungseinheiten zwischen Computern über das Internet genutzt wird. IP ist für die eigentliche Zustellung der Daten, TCP für die Verwaltung der einzelnen Dateneinheiten (der so genannten Pakete) zuständig, in die eine Meldung zur effizienten Weiterleitung durch das Internet aufgeteilt wird.
Teilnetzwerk Eine Gruppierung von Client-Computern im selben Netzwerk, die nach Standort (beispielsweise Etagen eines Gebäudes) oder nach Nutzung (beispielsweise alle Schüler der 8. Klasse) strukturiert sind. Die Verwendung von Teilnetzwerken ver- einfacht die Verwaltung.
Tomcat Die offizielle Referenzimplementierung für Java Servlet 2.2 und JavaServer Pages 1.1, zwei sich ergänzende Technologien, die unter dem Java Community Process entwickelt wurden.
UID (User ID) Eine Zahl, durch die ein Benutzer eindeutig identifiziert wird. Auf Mac OS X Computern wird die Benutzer-ID dazu verwendet, Verzeichnis- und Datei- eigentum der Benutzer zu kennzeichnen.
URL (Uniform Resource Locator) Die Adresse eines Computers, einer Datei oder Ressource, auf die in einem lokalen Netzwerk oder im Internet zugegriffen werden kann. Die URL-Adresse setzt sich zusammen aus dem Namen des Protokolls, das für den Zugriff auf die Ressource benötigt wird, einem Domain-Namen, der einen bestimmten Computer im Internet identifiziert, und einer hierarchischen Beschrei- bung des Dateispeicherorts auf dem Computer.
USB (Universal Serial Bus) Ein Standard für die Kommunikation zwischen einem Com- puter und externen Peripheriegeräten über ein kostengünstiges Direktanschlusskabel.
Verwaltete Einstellungen System- oder Programmeinstellungen, die unter administra- tiver Kontrolle sind. Mithilfe des Arbeitsgruppen-Managers können Administratoren die Werte bestimmter Systemeinstellungen für verwaltete Mac OS X Clients festlegen. Mit dem Macintosh Manager können Administratoren sowohl Systemeinstellungen als auch Programmeinstellungen für verwaltete Mac OS 9 und Mac OS 8 Clients festlegen.
Verwalteter Client Benutzer, Gruppe oder Computer, dessen/deren Zugriffsrechte und/ oder Einstellungen unter administrativer Kontrolle sind.
Verzeichnisdienste Dienste, die der Systemsoftware und Programmen einheitlichen Zugriff auf Verzeichnis-Domains und andere Informationsquellen zu Benutzern und Ressourcen ermöglichen.
Verzeichnis-Domain EinespezialisierteDatenbank,inderBerechtigungsinformationen über Benutzer und Netzwerkressourcen gespeichert werden, die von der Systemsoftware und den Programmen benötigt werden. Die Datenbank ist für die gleichzeitige Bearbei- tung zahlreicher Anfragen sowie das schnelle Suchen und Abrufen von Informationen optimiert. Wird auch als Verzeichnisknoten oder einfach als Verzeichnis bezeichnet.
Verzeichnisknoten Vgl.Verzeichnis-Domain.
Virtueller Benutzer Eine alternative E-Mail-Adresse (Kurzname) für einen Benutzer. Ver- gleichbar mit einem Alias, allerdings ist das Erstellen eines weiteren Benutzer-Accounts erforderlich.
Vordefinierte Accounts Benutzer-Accounts, die bei der Installation von Mac OS X automatisch erstellt werden. Auch einige Gruppen-Accounts sind vordefiniert.
Voreinstellungen Standardattribute, die Sie für neue, mit dem Arbeitsgruppen- Manager erstellte Accounts angeben. Voreinstellungen oder Vorgaben können Sie nur beim Erstellen von Accounts verwenden.
VPN (VirtualPrivateNetwork) EinNetzwerk,dasVerschlüsselungundandereTech- nologien nutzt, um eine geschützte Kommunikation über ein öffentliches Netzwerk – üblicherweise das Internet – zu gewährleisten. VPNs sind im Allgemeinen preisgünstiger als reale private Netzwerke, die private Leitungen nutzen, sind aber darauf angewiesen, dass bei beiden Kommunikationsteilnehmern das gleiche Verschlüsselungssystem vor- handen ist. Die Verschlüsselung kann von der Firewall-Software oder von Routern vorge- nommen werden.
WAN (Wide Area Network, Weitverkehrsnetzwerk) Ein Netzwerk, über das geogra- fisch voneinander getrennte Einrichtungen miteinander verbunden werden; Gegen- stück zu einem LAN (Local Area Network, lokales Netzwerk) innerhalb einer Einrichtung. Die WAN-Schnittstelle ist gewöhnlich direkt mit dem Internet verbunden.
WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) Eine Live-Authoring- Umgebung, in der Client-Benutzer Web-Seiten abrufen, Anderungen daran vorneh- men und die Seiten wieder zurückstellen können, während die Web-Site aktiv ist.
WebDAV-Bereich Bereich (Realm) einer Web-Site, normalerweise ein Ordner oder Ver- zeichnis, der/das für den Zugriff durch WebDAV-Benutzer und -Gruppen definiert ist.
WINS (Windows Internet Naming Service) Ein Dienst zur Namensauflösung, der von Windows Computern zum Abgleichen von Client-Namen und IP-Adressen genutzt wird. Ein WINS-Server kann sich im lokalen Netzwerk oder extern im Internet befinden.
Zugriffsrechte Einstellungen, über die der Zugriff von Benutzern auf Netzwerkobjekte definiert wird. Sie können einem Netzwerkvolume, einem Ordner oder einer Datei vier Arten von Zugriffsrechten zuordnen: „Lesen/Schreiben“,„Nur Lesen“,„Nur Schreiben“ und„Kein“ (kein Zugriff).
Quelle: Apple Support

