Apple gibt Standortdaten nur Anonymisiert weiter
So heisst es in einem veröffentlichen 13 Seitigen Schreiben des Hausanwalt „Bruce Sewell„ der Firma Apple, das auf Wunsch diverser Anfragen von außen verfasst wurde. Apple versicherte weiter, dass keine ortsbezogenen Daten ohne Erlaubnis des Nutzers weitergereicht werden. Die US Abgeordneten Edward J. Markey und Joe Barton forderten die Firma Apple zu einer Stellungnahme auf, ihre geänderten Datenschutzbestimmungen zu erklären. Seit Apple am 21. Juni die Fassung der Datenschutzrichtlinien aktualisiert veröffentlicht hat, und darin eine Recht personenbezogene Daten zu speichern und an dritte weiterzugeben enthalten ist. Läuft der Konzern in große Kritik seitens der Datenschützer.
Apple-Anwalt Bruce Sewell erklärt in dem Antwortschreiben, das die Änderungen der Datenschutzrichtlinien von jeder Seite der Apple Website einsehbar und über den iTunes Store verbreitet worden sind, um möglichst viele Nutzer zu erreichen. Die Nutzer können in den Einstellungen den Ortungsdienst einzeln deaktivieren oder die neuen Richtlinien ablehnen. Das Gerät kann deshalb weiter genutzt werden, Einschränkungen entstehen dann nur im iTunes Store. Dieser kann ohne Zustimmung der Datenschutzrichtlinien nicht mit einem Konto geführt werden.
Die im iPhone, iPod touch oder iPad übermittelten GPS- und WLAN Informationen sowie auch die Mobilfunkzelle enthielt keine Daten, die Rückschlüsse auf ein einzelnes Gerät oder des Nutzer zuließen. Für die Werbeplattform iAds würden zwar geografische Koordinaten gesammelt, diese würden aber nicht gespeichert, sondern in Postleitzahlen (ZIP-Code) umgewandelt. Diese wiederum werden nicht einzelnen Nutzern oder Geräten zugeordnet. Die Werbetreibenden die an dem iAd-Dienst teilnehmen, bekommen den ZIP-Code nicht ausgehändigt. Apple speichert die Daten für 6 Monate um die iAd Plattform verbessern zu können. Danach werden die Daten „aggregiert“, heisst es in dem schreiben.
Die 13 Seitige Stellungnahme gibt es auf der Seite „scribd.com“

